Kaffeemaschinen 

 

Kaffeekanne

Kaffeekannen gibt es seit Kaffee getrunken wird. Die traditionelle Kaffeekanne wird meistens aus Porzellan oder Steingut hergestellt. Diese Materialien sind schlechte Wärmeleiter und der Kaffee bleibt darum lange Zeit warm.

Die Zubereitung von Kaffee in einer traditionellen Kaffeekanne ist einfach. Man gibt Kaffeepulver in die Kaffeekanne, gibt heisses Wasser dazu, lässt das Ganze ein paar Minuten ziehen und füllt den Kaffee danach in eine andere Kaffeekanne um. Beim Umfüllen wird der Kaffee mit einem Kaffeesieb vom Kaffeesatz gefiltert.

Seit der Erfindung von Kaffeemaschinen hat sich viel geändert. Ausser bei "Ein Tassen Kaffeemaschinen" sind Kaffeekannen meist Teil der Kaffeemaschine. Kaffeefiltermaschinen gibt es mit den gebräuchlichen Glaskaffeekannen oder auch mit einer Thermoskanne. Glaskannen kühlen schneller ab, weshalb diese Kaffeemaschinen meistens mit einer Wärmeplatte ausgerüstet sind. Weil die Wärmeplatte aber auch dem Geschmack schadet gibt es die Kaffeemaschine mit Thermoskanne. Damit bleibt der Kaffee, ohne Geschmacksverlust, stundenlang warm. Die traditionelle Kaffeekanne sieht man oft nur noch bei besonderen Gelegenheiten. Wenn eine Porzellankanne einfach besser steht als eine Glas- oder Thermoskanne.

Dann gibt es noch die Cafetiere, auch als Stempelkanne oder Chambordkanne bekannt. Cafetieren sind sowohl Kaffeebereiter als auch Kaffeekanne in Einem. Die Zubereitung des Kaffees ist in Prinzip gleich der Zubereitung von Kaffee in einer Kaffeekanne aus Porzellan. Kaffeepulver in die Cafetiere geben, heisses Wasser dazu und ziehen lassen. Aber anstelle des Kaffeesiebes ist eine Cafetiere mit einem Presstempel, mit einem Metallfilter, ausgerüstet. Man lässt den Kaffee ca. 4 Minuten ziehen und drückt den Stempel dann langsam nach unten um den Kaffeesatz vom Kaffee zu trennen. Der fertige Kaffee kann dann serviert werden ohne dass das Kaffeepulver mit in die Tasse gelangt.

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Zuletzt gilt es noch die Karlsbader Kaffeekanne zu erwähnen. Diese funktioniert in Prinzip genauso wie die Kaffeefilterung mit einem Papierfilter. Jedoch, anstelle des Papierfilters verwendet die Karlsbader Kaffeekanne einen Filteraufsatz aus Porzellan. Dieser Porzellanfilter wird mit grob gemahlenem Kaffeepulver gefüllt und auf die Kaffeekanne gesetzt. Nachdem das heisse Wasser hindurchgelaufen ist, nimmt man einfach den Filteraufstz von der Kanne, setzt den Deckel auf die Kaffeekanne und fertig ist ein herrlicher, von vielen Kaffeekennern gepriesener, Kaffee.